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Für Unternehmen

Wichtiges für Unternehmen


Der Nachwuchsmangel in der Ausbildung macht sich bereits bei vielen Unternehmen bemerkbar. Um diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, entsendet die Initiative Ausbildungsbotschafter junge Auszubildende an Schulen, um dort für die betriebliche Ausbildung zu werben. Wir würden uns freuen, wenn Sie und Ihre Auszubildenden uns dabei unterstützen.

Wie profitiert mein Unternehmen von einem Ausbildungsbotschafter?

Ausbildungsbotschafter sind nicht nur Botschafter für die betriebliche Ausbildung. Jeder Botschafter erzählt in einer Schule auch von den Arbeitsabläufen, seinen guten Erfahrungen und seiner Zufriedenheit bei seinem jeweiligen Arbeitgeber. Selbst wenn dies nicht im Vordergrund steht, fällt unweigerlich ein gutes Licht auf Ihr Unternehmen zurück. Damit präsentieren Sie sich als ein guter und engagierter Ausbildungsbetrieb. Schulabsolventen aus ihrer Region werden so auf die Möglichkeiten aufmerksam, die Ihr Unternehmen ihnen bieten kann.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Die Initiative Ausbildungsbotschafter ist mit einer flächendeckenden Struktur aus regional zuständigen Koordinatorinnen und Koordinatoren landesweiten vertreten. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren sind bei den lokalen Industrie- und Handelskammern, bei Handwerkskammern oder auch bei freien Bildungsträgern angesiedelt. Eine Übersicht, welche Koordinatorin bzw. welcher Koordinator für Ihre Region zuständig ist, finden Sie hier. Beachten Sie bitte, dass alle Koordinatorinnen und Koordinatoren für alle Berufsbilder zuständig sind. Sie sind nicht auf ihre jeweiligen Kammerberufe festgelegt.

Was kostet mich die Teilnahme?

Die Initiative Ausbildungsbotschafter wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert. Für die Betriebe fallen außer eventuellen Fahrtkosten der Auszubildenden keine Kosten an. Jedoch finden die Einsätze der Ausbildungsbotschafter innerhalb der regulären Arbeitszeit Ihrer Auszubildenden statt. Sie stellen diese also für den Besuch einer Schule von der Arbeit frei. Wann und wie oft Ihre Auszubildenden einen Einsatz absolvieren, entscheiden Sie selbst.

Wie können meine Auszubildenden Ausbildungsbotschafter werden?

Wenn Sie und auch Ihre Auszubildenden unsere Arbeit unterstützen möchten, können Sie sich direkt an den für Sie zuständigen Koordinator wenden. Unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren schicken Ihren Auszubildenden dann eine Einladung zu der nächsten vorbereitenden Schulung. Nach der Schulung nehmen sie die Auszubildenden in ihre Datenbank auf. Wenn eine Schule dann Ausbildungsbotschafter einsetzen möchte, nehmen die Koordinatorinnen und Koordinatoren Kontakt mit Ihnen und Ihren Auszubildenden auf. Sie als Ausbilder haben dann bei jeder Anfrage die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Ihre Auszubildende bzw. Ihr Auszubildender diesen konkreten Termin wahrnehmen kann oder nicht.

Wie viel Zeit müssen meine Auszubildenden dafür einplanen?

Für die vorbereitende Schulung müssen die Auszubildenden einen vollen Tag lang von der Arbeit freigestellt werden. Wie häufig sie anschließend zu Schuleinsätzen entsandt werden, entscheiden Sie selber. Grundsätzlich soll jeder Ausbildungsbotschafter während seiner verbleibenden Ausbildungszeit mindestens drei Schuleinsätze absolvieren. In diesem Fall beläuft sich seine Fehlzeit in Ihrem Betrieb auf etwa zwei ganze oder auch nur halbe Tage pro Ausbildungsjahr. Falls dies bei einzelnen Ausbildungsbotschaftern aus betrieblichen oder organisatorischen Gründen einmal nicht möglich sein sollte, hat dies aber weder für Sie noch für den Auszubildenden nachteilige Konsequenzen.

Wie sind meine Auszubildenden versichert?

Bei der vorbereitenden Schulung und auch bei den Einsätzen selbst handelt es sich um Arbeitszeit Ihrer Auszubildenden. Insofern sind diese ganz regulär über Sie als Arbeitgeber versichert. Sie können es sich wie einen beruflichen Außentermin vorstellen, zu dem Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsenden.